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Teilnehmerinnen des Girls' Day 2004 bei Agilent.

„Der Girls’ Day ist gut, weil ich ohne ihn diese Berufe nie kennen gelernt hätte.“ „Er bietet eine gute Möglichkeit, mal in “etwas andere Berufe“ reinzuschnuppern.“ „Es ist toll, dass sich Agilent dafür engagiert, Frauen die Möglichkeit zu bieten, sich mit technischen Berufen zu befassen.“ „Ich finde es gut, Einblick in die Berufswelt zu bekommen und ein Bürogebäude einfach mal von innen zu sehen. Ich habe heute viel gelernt.“ „Mädchen, die bereits technisch interessiert sind, haben heute Bestätigung erfahren.“ „Einfach cool!“ „Und man muß nicht in die Schule...“. So liest sich der Querschnitt der Feedback-Fragebögen der rund 40 jungen Frauen, die den diesjährigen Girls’ Day bei Agilent in Böblingen verbrachten.


Zum dritten Mal in Folge beteiligte sich Agilent am Girls’ Day und engagierte sich als eines unter rund 3.700 Unternehmen und Institutionen in Deutschland für das Thema „Mädchen in technischen Berufen“. Ziel des Girls´Day ist, das Interesse der Mädchen für technische Berufe zu wecken und eine größere Bandbreite von technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu vermitteln. Unterstützt wird der Girls’ Day vom Ministerium für Bildung und Forschung unter der Leitung von Bundesministerin Edelgard Bulmahn sowie den Mitgliedern der Initiative D21, der auch Agilent Deutschland angehört.

„Für alte Vorurteile über Mädchen und Technik gibt es keinen Platz mehr!“ erklärte Edelgard Bulmahn zur Eröffnung des Girls’ Day in Berlin. „Wir zeigen mit dem Girls’ Day, dass Mädchen großes Interesse an zukunftssicheren Berufen, wie in der IT-Branche oder in den Medien haben." Die steigende Zahl von rund 40.000 Teilnehmerinnen im letzten Jahr auf über 100.000 in diesem Jahr bestätigt diesen Trend. Bulmahn weiter: "Bei der Gestaltung der Welt von morgen ist die Kompetenz von Frauen gefragt. Wir können es uns nicht leisten, ihr Potenzial nicht zu nutzen und Mädchen in den typischen Frauenberufen zu belassen."

 


Am PC: Die Mädchen erstellen ihren eigenen Bildschirmschoner.


Lötkolben und Schaltkreise im Bundeskanzleramt: Blinkendes Herz als Souvenir.

„Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung: Über die Hälfte aller Abiturienten sind weiblich“, unterstreicht auch Hermann Dietrich, Arbeitsdirektor, Agilent Deutschland. „Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.” Bei Agilent in Deutschland arbeiten derzeit etwa 150 Frauen in technischen Berufen wie IT, als Ingenieurin in der Produktion, Forschung und Entwicklung, System Support Engineering, technisches Marketing.

 

Als engagiertes Unternehmen in der Nachwuchsförderung, insbesondere von Frauen in technischen Berufen, wurde Agilent auch zum Girls’ Day ins Berliner Bundeskanzleramt eingeladen, um dort eine von insgesamt zehn Firmenpräsentation zu gestalten. „Wir boten den Mädchen den Lötkurs an, der auch in Böblingen stattfand“, erzählte Diana Krautter, Ausbilderin bei Agilent. „Der Besuch im Bundeskanzleramt war nicht nur sehr beeindruckend. Die Veranstaltung dort zeigte auch, welchen Stellenwert der Girls’ Day während seines kurzen Bestehens bereits erreicht hat. Bundeskanzler Schröder besuchte die Ausstellung höchstpersönlich, wenn auch nur für einige Minuten.“


Präsentationstraining: In der Gruppe wird ein Thema ihrer Wahl aufbereitet ...


.... und anschließend zum Vortrag vor der Gruppe gebracht.

Für das Böblinger Tagesprogramm bei Agilent zeichnete auch in diesem Jahr die Ausbildungsabteilung verantwortlich. Die 13- bis 19-jährigen Töchter von Agilent Kollegen und deren Freundinnen versammelten sich pünktlich um 9 Uhr am Auditorium, um ihren Schnuppertag in der Welt der Technologie zu beginnen. Ihr „Arbeitstag“ begann mit einer Präsentation über die verschiedenen Geschäftsbereiche bei Agilent. Anschließend teilten sich die Mädchen in kleinere Gruppen auf.

Während sich die Gruppe Pinewood in Präsentationstechnik übte, testeten die Mädchen der Gruppe Kairo ihr technisches Geschick beim Löten sowie beim Erstellen eines Screensavers am PC, und die Gruppe Montreal ließ sich von Agilent-Ingenieurinnen in deren Berufsalltag einführen. Am Ende des Tages hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, den Agilent Ausbildern Fragen zu stellen und sich über Ausbildungen zu informieren. „Es war ein langer und anstrengender Tag, der sich aber sehr gelohnt hat“, hörte man die Mädchen sagen, bevor sie mit ihren Eltern in den Feierabend gingen.

Weitere Links zu diesem Thema:
Girls’ Day 
Initiative D21

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